Vreni-Imfeld-Meyer
Vater und Grossvater waren Chemiker. Vrenis Mutter war kränklich. Die drei Jahre ältere Schwester Dorothee war eine Musterschülerin. Vreni hatte bei den gleichen Lehrern weniger Glück. Nach der Sekundarschule
Ausstellungen 1. und 2. Rang.
Bekanntschaft mit Bianca Wasmuth (spätere Ehefrau von Fis), Hildi Hess, Karl Madritsch und andere.
in Lyme Regis mit Pfadilager in Cornwall
längerer Aufenthalt am Neuenburgersee in St. Aubin/Portalban aus gesundheitlichen Gründen. Da entstehen verschiedene Aquarelle.
Parisaufenthalt: Studentin bei Germaine Richier, die während der Kriegsjahre in Zürich bei ihrem Ehemann Otto Charles Bänninger lebte und am Hirschengraben Schüler unterrichtete.
Schweizer Pavillon: als Grafikmitarbeiterin mit Fis (Hans Fischer)
Hier lernte Vreni Laure Wyss kennen (Journalistin am Tagesanzeiger) später Patin von Tochter Annevre
Arbeiten mit Fis
Schweizer Verkehrswerbung: Arbeiten mit Fis
Arbeiten mit Fis
Während des 2. Weltkrieges als Pfadfinderin im Flugwarndienst eingesetzt.
XXV Ausstellung Schweizerische Malerinnen und Bildhauerinnen: Mädchenkopf und Zeichnungen
Wettbewerb 2. Rang
XX Nationale Ausstellung: Mädchenkopf in Bronze, Frauenkopf Gips in Bronze
Als Schülerin lernte Vreni Hugo Imfeld kennen. Gemeinsames Arbeiten z.B. «Abgiessen von Werken von G. Richier» festigt ihre Freundschaft und tiefe Zuneigung. Hugo hat zu dieser Zeit in einer Garage neben O.CH. Bänninger ein Atelier. Er war oft bei Vrenis Eltern am Sonnenberg zu besuch, wo er aufgefüttert und als künftigen Schwiegersohn geschätzt wurde.
Während dieser Zeit hat sich mit Maine (G.Richier) und Bänni (O.CH. Bänninger) eine tiefe Freundschaft ergeben. Auch entstanden viele wertvolle Künstlerfreundschaften.
Sektion Zürcher Malerinnen und Bildhauerinnen: Frauenkopf Laure Wyss, Bronze, Alte Frau Kohlenzeichnung, Zeichnung Grossvater Meyer-Burkhard, Frauenkopf Bleistift.
XVII Espos. Société Femme Peintre e Sculpture: Frauenkopf Laure Wyss und Charlotte beide in Bronze
Genève: Frauenkopf Ali, Gips in Bronze.
Hugo Imfeld stellte zur gleichen Zeit den Bronzekopf seines Vaters Eduard Imfeld aus.
in der Kirche St. Johann ob Altendorf SZ. (Mitte Weg zwischen Innerschweiz und Zürich) Fortan wohnen die Frischvermählten bei den Schwiegereltern im Sonnenberg.
Vreni verzichtet durch ihre Heirat auf ihre eigene künstlerische Laufbahn. Es sind keine weiteren plastischen Werke mehr bekannt. Vreni hilft Hugo bei grossen Arbeiten. Sie wendet sich der Töpferei zu. Es entstehen kunstvolle Unikat-Blumenvasen aus Ton. Endliche kommen die ersehnten Kinder.
kurz nach dem Tod des Vaters Hannes Meyer
Nun wird der Platz im Sonnenberg zu knapp und die Grossmutter Oemeli ist überfordert.
Suche nach Baugrund, Planung und Hausbau in Zumikon (Architekt Oskar Burri)
Haus für die Familie und Wohnteil für die Grossmutter mit Atelier.
Unser Vater arbeitete meistens im Atelier oder war mit den vielen Haustieren beschäftigt. Unsere Mutter sorgte für unser Wohl und betreute mit Leidenschaft unseren grossen Garten und die zunehmend vergessliche Grossmutter.
Die Künstlergemeinde in Zumikon wuchs. Unser Haus war immer offen für alle Künstler-Freunde, es wurde ein reger Austausch gepflegt, mit Benni und anderen Boule gespielt.
war eine schwere Zeit für uns durch die Erkrankung unseres Fränzi. (Leukämie) Vreni war sehr gefordert. 1967 erster Mops mit Jungen.
1975 Lehrabschluss Annevre als Krankenschwester
Aquarellmalerei
Bis zu Hugos Schaffensende hat Vreni bei grösseren Arbeiten mitgeholfen (Abgiessen) oder war eine geschätzte Beraterin/Kritikerin auch für Malerfreunde. In der Adventszeit hat Vreni während Jahren kunstvolle Trocken-Blumengebinde gezaubert, trotz den rheumatischen Händen.
Ende 1995 nimmt Vreni den Klarinettenstudent Vitalij Vosnjak zu sich, und ist ihm eine Ersatz Grossmutter
Bis zum Schluss hat Vreni ihren Garten gepflegt und gehegt, und für ihre Lieben gesorgt. Selten hat man sie über ihre gesundheitlichen Gebresten der letzten Jahre klagen gehört.
Zumikon 12. März 2026